Zum Original: Die Mikojan-Gurewitsch MiG-15 (russisch Микоян-Гуревич МиГ-15, NATO-Codename: „Fagot“) war ein sowjetisches Jagdflugzeug der 1950er Jahre. Ihr Einsatzdebüt hatte die MiG-15 im Koreakrieg 1950, wo sie in den ersten Kämpfen den amerikanischen Mustern noch deutlich überlegen war. Erst mit dem Eintreffen verbesserter F-86-Sabre-Versionen war das Kräfteverhältnis wieder ausgeglichen. Einschließlich der in Polen, der Tschechoslowakei und China in Lizenz gebauten Versionen wurden über 18 000 MiG-15 gebaut. Damit stellt sie weltweit das in der höchsten Stückzahl gebaute Jagdflugzeug mit Strahlantrieb dar. Heute fliegen noch einige MiG-15 in privaten Händen in Europa und den USA ((Quelle: Wikipedia und Flugrevue-Klassiker der Luftfahrt Ausgabe 02/2017)
 

Zum Modell: E-flite bietet unter der Serienbezeichnung UMX - was für Ultra Micro eXtreme steht - eine Reihe von kleinen Modellen an, die alle mit einem AS3X-Gyrosystem ausgestattet sind, was eine Dreiachsenstabilisierung des Modells bietet. Mit gerade mal 412 mm Spannweite und 78 Gramm Gewicht gehörte der Elektrojet in der ersten Version ab 2012 zu den kleinsten im Markt. Natürlich ist bei diesen Gewichts- und Größenverhältnissen alles sehr filigran aufgebaut und ein sicherer Transport des Modells ist besonders wichtig. Hier hat E-flite mitgedacht und der Impeller-Winzling wird in einem Karton mit Tragegriff geliefert, der auch als Transportbox für den sicheren Transport zum und vom Flugplatz dient. Die Flugeigenschaften sind wirklich erstaunlich. Selbst bei mehr als Windstärke 3 lässt sich das Modell noch problemlos fliegen. Der AS3X-Gyro arbeitet absolut perfekt und hält das kleine Modell absolut stabil in der Luft. Die Flugeigenschaften sind in allen Lagen absolut unkritisch. Nach ca. vier Minuten ist dann der Flugspaß mit dem Originalakku vorbei. Mit Viertelgas wird die Landestelle angeflogen und dann kann man ein Meter über dem Boden das Gas ganz rausnehmen und ausgleiten lassen. Die Landung ist völlig unkritisch. Das Modell übersteht auch die eine oder andere mißglückte Landung. Je nach Rasenverhältnis kann es vorkommen, dass vorne der Einlauf unten etwas abgenutzt wird. Hier kann man vorsorglich etwas Tesa unterkleben. Aber darauf achten, dass es so angebracht ist, dass es nicht eingesogen werden kann. (Quelle: https://www.edf-jets.de/tests/schaummodelle/217-e-flite-umx-mig-15-df.html)

 

Die aktuelle Version hat noch mehr Ausstattung, wie stärkerer Motor, Safe-Technologie...

Hier im Video haben wir die erste Generation (wenn auch schon der dritte Jet von Gotthard ;-) ACHTUNG! Suchtgefahr!). Im Vorbeiflug wirkt sie sehr scalig und größer als sie tasächlich ist. Bei wenig bis etwas Wind ist sie gut beherrschbar. Hat man das Glück eine "Startbahn" nutzen zu können (siehe Video), sind sogar Bodenstarts möglich und nicht nur solche aus der Hand (wie bei "edf-jets" dargestellt) - Mut, Kameraden! Und die Landung ist dank des lenkbaren Bugrads auch kontrolliert möglich.

Wir sagen: Ein toller Flug, Gotthard!