Jupiter Kwirl - Ein besonderer Tragschrauber

 

Zum Modell: Nach Vorlage wurden alle Bauteile aus 3mm Depron angefertigt und mit Uhu-POR verklebt. Für die Rotorblätter wurden Schaschlik-Spieße von Fackelmann verwendet (die haben keine Fehler in der Maserung und sind meistens gerade). Spieße und Depron wurden auch mit POR verklebt. Bitte immer eine Vorflugkontrolle durchführen, da POR im Laufe der Zeit auslaugt und brüchig wird; Obacht! Für das Fahrwerk wurde eine Bodenverstärkung mit 4mm Sperrholz verbaut. Die Anlenkung wurde mit 1,5mm Stahldraht vorgenommen. Für das Fahrwerk wurde der gleiche Draht verwendet. Zwei Leichträder von Yuki, die mit Schrumpfschlauch gesichert wurden, komplettieren ein "Federwerk", was auch grobes Aufsetzen verzeiht. Die Farbgebung erfolgte mit Aquafarben von Revell per Airbrush.

Das Einfliegen sollte draußen an einem windstillen Tag passieren. Beim Start bäumt sich das Fliegerchen beim Start heftig auf, was mit Motor und Höhe ausgeglichen werden muss, " very STOL"-typisch. In der Halle ist zuwenig Platz zum Eingewöhnen. Hat man sich erstmal an das Verhalten gewöhnt, fragt man sich, ob man einen X-Twin oder Koax-Heli fliegt; irgendwie ähnlich und "full of fun"! Spannend ist, den Motor abzuschalten und der Autorotation zu vertrauen - ok, fast. Sinken und Gleiten mit geringer Geschwindigkeit passt besser, aber trotzdem mit dem Höhenruder das Sinken kompensieren. Das Fahrwerk dankt es.